Mitteilung der ZIEMANN GRUPPE

Cash auch in Corona-Zeiten top

Schallstadt, 07. April 2020.

Die Coronakrise geht auch an den Playern im Bargeldkreislauf nicht spurlos vorüber. In die Kritik geraten sind dabei vor dem Hintergrund eines möglichen Infektionsrisikos die bei den Konsumenten insbesondere bei kleinen Beträgen bevorzugten Bargeldzahlungen. „Das ist völlig haltlos und wissenschaftlich nicht unterlegt“, erklärt jetzt Hans-Jörg Hisam, Vorsitzender Geschäftsführer bei den Experten für Geld- und Wertdienste, ZIEMANN. Sowohl das Robert Koch-Institut als auch die Deutsche Bundesbank und die EZB haben schon mehrfach klargestellt, dass die Verbraucher bei Cash-Zahlungen keine erhöhten gesundheitlichen Risiken befürchten müssen.

„Diejenigen, die beim Einkauf ihre Bank- oder Kreditkarte zücken, sind in der gleichen Situation, wie die Kunden, die bar bezahlen“, macht Hans-Jörg Hisam deutlich. Insbesondere, weil sich Berührungskontakte beim Einkaufen, etwa beim Griff zum Einkaufswagen, in die Kühltheke oder zu den unterschiedlichen Produkten im Regal respektive dem Scannen der Waren durch das Kassenpersonal nicht vermeiden lassen. „Am Ende macht es keinen Unterschied, ob die Kunden beim Bezahlen zum Handy in der Tasche, nach Bargeld oder einer Karte im Geldbeutel greifen“, so der ZIEMANN-Chef.

Zudem sind Bargeldzahlungen aufgrund der erheblichen Bedenken hinsichtlich des geringen Datenschutzes bei Kartenzahlungen für die Bürger ein probates Mittel, um nicht zum „gläsernen Kunden“ zu mutieren. Daneben sind die Gefahren nicht von der Hand zu weisen, welche die Erhöhung des Zahlungslimits für kontaktloses Bezahlen für den Verbraucher mit sich bringen. „Da mittlerweile auch bei höheren Beträgen keine Sicherheitsmerkmale mehr geprüft werden, setzen die Verantwortlichen für Kriminelle unfreiwillig die falschen Anreize, Kartenbesitzer zu schädigen“, berichtet Hans-Jörg Hisam sorgenvoll.

Bild: Sowohl das Robert Koch-Institut als auch die Deutsche Bundesbank und die EZB haben schon mehrfach klargestellt, dass die Verbraucher bei Cash-Zahlungen keine erhöhten gesundheitlichen Risiken befürchten müssen. (Quelle: ZIEMANN)

 

Hans-Jörg Hisam, Vorsitzender Geschäftsführer der ZIEMANN GRUPPE. (Quelle: ZIEMANN)

 

 




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